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Choosing Islam

Dieses Jahr hat Dubai One TV eine neue Sendereihe für Ramadan lanciert unter dem Namen “Choosing Islam” (Sich für den Islam entscheiden). Die Serie läuft täglich direkt vor oder nach Iftar (Fastenbrechen) und berichtet über Menschen in Dubai, die hier zum Islam konvertiert sind. Schaut euch hier das zweiteilige Video einer Deutschen an, die letztes Jahr zum Islam konvertiert ist.

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Scheich Khalifa bin Zayed in der Schweiz

Der Präsident der Emirate, Seine Hoheit Scheich Khalifa Bin Zayed Al Nahyan, hält sich momentan in der Schweiz auf. Nach umfassenden medizinischen Untersuchungen wurde er in der Schweiz erfolgreich behandelt und wird nach vollkommener Gesundung wieder in die Emirate zurück kehren.  Es ist allgemein bekannt, daß der Herrscher der Vereinigten Arabischen Emirate einen Palast in Evian am Genfersee hat.

Ich frage mich immer, wie wir in das emiratische Gesundheitssysstem vertrauen können, wenn sich selbst die Herrscher niemals in den VAE operieren lassen würden…..
Nun denn, wir wünschen unserem Präsidenten eine schnelle Heilung, weiterhin gute Gesundheit und eine schöne Zeit in der Schweiz.

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Stierkämpfe in Fujairah

Im Emirat Fujairah, an der Ostküste der VAE, finden seit Jahrzehnten jeden Freitag Nachmittag Stierkämpfe statt. Die Veranstaltungen sind öffentlich und kostenlos. Es gibt keine Preise zu gewinnen, kein Blut und auch keinen Matador, denn bei den hiesigen Stierkämpfen treten nur Stiere gegeneinander an. Schaut euch hier ein kurzes Video an:

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Die größte Dattel der Welt

Die größte Dattel der Welt…..kann man leider nicht essen.
Die beiden Emiratis, Hamad Sarhan Al Darie und sein Kumpel Salem Rebhi Al Silawi, haben ihre Kreation, “die größte künstliche Dattel der Welt”, beim Guinness Buch der Rekorde angemeldet.
Die beiden Freunde aus Abu Dhabi haben sieben Monate gebraucht, um ihre Dattel fertig zu stellen, die stolze AED 1,7 Millionen (ca. 340 000 Euro) gekostet hat. Sie ist 6 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 5 Meter. Die Dattel ist von innen hohl und bietet Sitzplätze für 20 Personen.

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Was ist Ramadan?

Wieder ist ein Jahr verstrichen, diese Woche wird in der Islamischen Welt der Ramadan beginnen. In den Emiraten beginnt dieser voraussichtlich am kommenden Mittwoch.

Aber was genau ist der Ramadan?
Im Islam gibt es zahlreiche freiwillige Fasttage. Trotzdem gibt es eine Fastenzeit, die für jeden Muslim Pflicht ist. Die Fastenzeit während des ganzen Monats Ramadan ist eine der fünf Säulen des Islams. Der Monat Ramadan entspricht immer dem neunten Monat im islamischen Kalender.

Jahr für Jahr fasten die gläubigen Muslime einen ganzen Monat lang. Vom ersten bis zum letzten Tag des Ramadans essen und trinken die Muslime von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang nichts. Morgens beginnt das Fasten dann, wenn man einen weißen Faden von einem schwarzen mit bloßem Auge unterscheiden kann.
Das Verzichten auf Essen und Trinken ist aber bei weitem noch nicht alles. Körper und Geist sollen einen Monat lang zur Ruhe kommen, es ist Selbstbeherrschung angesagt. Während der Fastenstunden darf man auch nicht rauchen, fluchen oder streiten, keinen Geschlechtsverkehr haben und soll unmoralische Gedanken meiden.
Das heißt natürlich nicht, dass man all diese Sachen nach Sonnenuntergang tun soll oder darf. Der Ramadan ist ein „Time-Out“ für alle Sinne; hören – sehen – riechen – fühlen – schmecken. Das Fasten bezieht sich somit also auf alle Körperteile: Der Magen bekommt nichts zu essen und zu trinken. Die Ohren sollen keine schlechte Sprache hören. Die Zunge soll keine schlechten Worte sprechen. Die Hände sollen nichts Schlechtes tun und die Füße sollen einem nicht an schlechte Orten führen. Die Augen sollen nicht auf Verbotenes gerichtet werden und die Nase soll nichts Übelriechendes einatmen. Die Gedanken sollen sich hauptsächlich auf Gott und den Gottesdienst konzentrieren.

Was ist der Zweck des Ramadans?:
- Die Reinigung der Körperorgane, und der oftmals daraus erfolgenden Heilung von Krankheiten.
- Der Stärkung der Selbstdisziplin, die die Kontrolle über seine Sinne und Triebe zur Folge haben soll.
- Des Erlebens von Hunger/Durstgefühlen und des daraus resultierenden Mitgefühls/Hilfe für ärmere Menschen.
- Die Chance, sich von schlechten Gewohnheiten zu trennen (z.B. Rauchen oder zu viel essen).
- Die Zeit, die man durch Weglassen von Essen/Trinken etc. spart, soll der Religion bzw. Gott gewidmet werden.
- Der Erfüllung einer der Hauptsäulen des Islams und der daraus erfolgenden Belohnung Gottes, bzw. die Vergebung von Sünden.

Das Fasten wird zur Zeit des Machreb-Gebets (direkt nach Sonnenuntergang) gebrochen. Zu diesem Zeitpunkt haben die meisten Fastenden kaum noch Hunger und essen nur wenig, wie zum Beispiel eine Suppe oder Datteln. Nicht desto trotz ist es Tradition, dass man das Fasten gemeinsam mit der Familie bricht, wenn dies möglich ist.

Die Hauptmahlzeit wird in der Regel erst ein paar Stunden später eingenommen.

Nach dem Fastenbrechen finden allabendlich die Tarawih-Gebete in den Moscheen statt, die lediglich im Ramadan erfolgen. Im Verlauf des Monats wird der gesamte Koran in diese Gebete eingebunden. Jeden Tag wird demnach ein anderer Teil des Korans in diesen Gebeten rezitiert.

Das Fasten kann einen sehr müde machen, so dass man oft keine Energie dazu hat, nachts noch viel zu unternehmen. Morgens ist man ja bereits vor Anbruch der Dämmerung wieder auf den Beinen und isst noch eine Kleinigkeit, damit man für den kommenden Fastentag gestärkt ist.

Es gibt sicherlich Menschen, die den ganzen Tag fasten und die dann abends essen, soviel sie können. Im Islam gilt dies jedoch nicht als fasten. Nach der Überlieferung soll man maximal 1/3 des Magens mit Essen füllen, maximal 1/3 mit Wasser und das letzte Drittel soll leer bleiben. Es ist nicht im Sinne der Religion, zu irgendeinem Zeitpunkt übermäβig viel zu essen. Es ist auch keineswegs im Sinne des Islams, den ganzen Tag zu schlafen und dann erst nach dem Fastenbrechen aufzuwachen, sowie es manche handhaben. Sie machen einfach den Tag zur Nacht und umgekehrt. Das Leben soll jedoch im Ramadan ganz normal weitergehen; man geht morgens zur Arbeit und kommt abends nach Hause.

Viele Gläubige reisen während des Ramadans oder zu den anschließenden Feiertagen nach Mekka, um dort eine sogenannte „Umra“ zu vollziehen. Diese kleine Pilgerfahrt ist nicht gleichzustellen mit der Hadsch, der großen Pilgerreise.

Würden Sie gerne mal ausprobieren, wie es sich anfühlt, einen Monat lang so zu fasten? Es ist viel einfacher als es sich anhört und man hat ja schließlich gleichzeitig die Unterstützung der Gesellschaft. Nach den ersten drei Fasttagen verspürt man meistens keinen Hunger oder Durst mehr während der Fastenstunden. Der Körper stellt sich sehr schnell um. In den VAE werden zudem die offiziellen Arbeitszeiten um zwei Stunden gekürzt. Wer normalerweise acht Stunden arbeitet, kann also im Ramadan schon nach sechs nach Hause gehen….ohne Mittagspause versteht sich!

Ausgenommen vom Fasten sind nur psychisch oder physisch kranke Menschen und Kinder bis zur Geschlechtsreife. Nicht fasten müssen Reisende als auch Frauen die entweder schwanger sind, stillen oder ihre Tage haben. Jedoch müssen sie die Fastentage während des Jahres nachholen.

Am Ende des Fastenmonats finden die drei islamischen Feiertage, Id-al-Fitr, statt.

Das Leben kehrt danach wieder in den gewohnten Alltag zurück, wobei man hoffentlich ein paar Laster hinter sich lassen kann.

Touristen oder Nichtmuslime in den Emiraten müssen sich während des Ramadans, wenn sie in der Öffentlichkeit sind, an die Fastenregeln halten. Das heißt, in der Öffentlichkeit nicht essen, trinken, rauchen, Zärtlichkeiten austauschen, sich freizügig kleiden oder fluchen/schimpfen.

Ursprung des Ramadans
Entgegen der Auffassung vieler Menschen, ist das Fasten im Monat Ramadan keine islamische Erfindung. Der Koran sagt in dieser Hinsicht:
“O, die ihr glaubt, Fasten ist euch vorgeschrieben, wie es denen vor euch vorgeschrieben war, auf daß ihr rechtschaffen werdet.”
Das Fasten während des neunten Monats des Mondkalenders wurde bereits in anderen Offenbarungen erwähnt und wurde von vielen Völkern praktiziert. Auch im Alten Testament (Jeremiah 36:9) wird davon berichtet.

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Weshalb jedermann ein Testament braucht

Die Gesetze in den VAE sind klar. Wenn jemand stirbt, wird sein Bankkonto erst einmal blockiert, das Residenzvisum wird storniert etc. Erfahrt hier, weshalb jedermann (nicht nur als Expat) ein Testament und eine Lebensversicherung braucht.

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Sag’s per E-mail Adresse

Wie heißt es so schön…..zwischen den Zeilen lesen muss man können. Manchmal versteckt sich eine Nachricht nicht im Text einer E-Mail, sondern in der E-Mail Adresse selbst.

In den Emiraten ist es bis heute total normal, daß Geschäftsleute als auch Angestellte oder Beamte, kostenlose E-Mail Adressen auf Ihren Visitenkarten aufdrucken lassen.

Es ist also keine Besonderheit in den VAE, wenn der CEO einer renommierten Firma eine Yahoo, Hotmail oder Gmail Adresse auf seiner Visitenkarte stehen hat. Irgendwie hat es sich bis heute nicht durchgesetzt, daß auf Visitenkarten vorzugsweise nur die “offiziellen” E-Mail Adressen stehen sollen, die der Firma zugehörig sind, die diese Karte ausstellt.

Ich muss mir so oft das Lachen verkneifen, wenn ich wieder mal solche Visitenkarten ausghändigt bekomme. Nicht weil es unprofessionell ist, sondern weil die verwendeten E-Mail Adressen einfach nur lustig sind.

Letztens zum Beispiel, händigte mir eine Beamte eines führenden Regierungsamtes ihre Visitenkarte aus. Ihre Email: dirty.doll@xyz.com :-)

Ebenso: die E-Mail Adresse einer Bankmanagerin: lickmebaby@xyz.com

Auch witzig war die E-Mail Adresse des einen Generals des Innenministeriums: ishotthesheriff@xyz.com

Ich habe über die letzten Jahre eine ganze Kollektion solcher Visitenkarten zusammengetragen.

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Seine Ex-Exzellenz

Wie man eine Person oder Personengruppe anspricht, ist in den Emiraten nicht immer eine ganz einfache Angelegenheit.

Wenn man in Europa lebt, besteht eine Anrede meistens aus einem Vornamen und einem Nachnamen, oder etwa einem Namenszusatz wie einem Berufstitel. Es stellt sich meist nur die Frage, ob man “per Du” oder “per Sie” ist.

In den Emiraten sieht das ein wenig anders aus. Auf Arabisch gibt es kein “Sie” in der Alltagssprache. Man spricht jeden mit Vornamen an. Obwohl, man kann natürlich einen Zusatz hinzunehmen wie zB. “Frau Aisha” etc. wie man das auch in Europa macht. Verwirrender wird es, wenn man eine wichtige Persönlichkeit trifft.
Wie spricht man jemanden an, der ein Mitglied der Herrscherfamilie ist (Scheich/a), der gleichzeitig ein General im Militär ist und einen akademischen Doktortitel hat? Alles nicht so einfach!
Ist es Herr Scheich, Herr Dr. Scheich oder General Scheich Professor Herr XYZ? Die korrekte Anrede gesellschaftlich hochstehender Personen ist protokollarisch geregelt.
In den Emiraten, oder besser gesagt in der ganzen Golfregion, gibt es noch eine “andere Sorte” von Würdenträgern, die sogenannten Exzellenzen. Seine oder Ihre Exzellenz – man hört diesen Titel alle Nase lang. Das Problem dabei ist, daß jedermann plötzlich zur Exzellenz werden kann. Es gibt kein Kriterium dafür, zumindest nicht, soviel ich weiß.
Interessant sind dabei Fälle, wie der von Omar Bin Sulaiman, dem ehemaligen Vorstand des DIFC (Dubai International Financial Centre). Ganz bürgerlich begann er seine Karriere als Omar Bin Sulaiman, war dann später der Chef der Dubai Internet City und wurde anschließend Chef des DIFC. Kaum war er ein paar Monate im DIFC, fingen die Medien an, ihn “seine Exzellenz” zu nennen. Kein Medienbericht und keine Ansprache, ohne daß er nicht als Seine Exzellenz vorgestellt wurde. Jeder in Dubai erinnert sich an den Tag, an dem er von jetzt auf gleich vom Dienst suspendiert wurde vom Herrscher von Dubai. Es folgte seine Inhaftierung und die Freilassung im vergangenen Mai, nach der er die veruntreuten Gelder von mehr als 51 Millionen AED zurück erstattet hatte.
Die gleiche Story wiederholt sich dutzende Male. Letzten Juni wurde der Chairman von Dubai Properties, Hashim Al Dabal, aus dem Gefängnis entlassen, nachdem er 128 Millionen AED an veruntreuten Geldern zurück erstattet hatte.

Heute spricht kein Mensch mehr von diesen ehemaligen “Exzellenzen”. Sie waren wohl doch nicht so exzellent, wie jedermann meinte. Vielleicht ist der Titel der Zukunft nicht “Seine Exzellenz”, sondern “Seine Ex-Exzellenz”.

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Video: Dubai entschleiert

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