Flitterwochen im Knast

Eine Schweizer Zeitung berichtete, dass ein Luzerner in Dubai wegen Drogen inhaftiert wurde.

Die Flitterwochen eines Schweizers und seiner Frau in den Vereinigten Arabischen Emiraten endeten für den frisch Vermählten hinter Gittern. Der Luzerner, der laut seiner Frau gelegentlich kifft, hatte bei der Einreise in Dubai Marihuana dabei. Im islamischen Land alles andere als ein Kavaliersdelikt: Als die Zöllner die Droge im Tabak des Touristen Anfang dreissig fanden, führten sie ihn ab. Seit 19 Tagen sitzt er nun laut der «Luzerner Zeitung» in Dubai im Gefängnis, wo er sich zusammen mit mehreren anderen eine Zelle teilen muss.Das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA hat vom Fall Kenntnis. Die Vertretung vor Ort stehe mit der betreffenden Person in Kontakt. Inwieweit die Schweiz dem Verhafteten helfen kann, ist jedoch unklar. Einfach aus dem Gefängnis holen kann das EDA niemanden.

Die rechtliche Lage ist klar. Wenn jemand die Gesetze des Landes missachtet, dann kann man nicht sagen „…aber in meinem eigenen Land ist das nicht illegal!“. Interessiert keinen.
Es wäre umgekehrt ja genau gleich. Wenn ein Emirati in der Schweiz das Gesetz brechen würde, könnte ihn der emiratische Botschafter vor Ort auch nicht aus dem Gefängnis holen. So ist das eben, wenn man sich nicht informiert, bevor man ins Ausland reist! Flitterwochen im Gefängnis….naja. Aber wer in den Flitterwochen schon benebelt sein muss, hätte vielleicht besser gar nicht geheiratet.

 

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1 Antwort

  1. J.Archer sagt:

    Na ja, ich finde schon, dass Deutschland da weitaus toleranter ist, wenn ich mir hier die Seiten und Gepflogenheiten so durchsehe. Immerhin dürfen Personen aus Dubai hier ihre Gepflogenheiten genauso durchführen wie dort während Touristen sich den Gepflogenheiten des Landes anpassen müssen. Ich sage nur Ramadan und Christen oder was die Kleidungsstile betrifft.

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