Schweizer inhaftiert in Dubai

Vorgestern erschien im Schweizer Tagesanzeiger ein Artikel über einen Schweizer, der in Dubai drei Wochen inhaftiert war.

„Ein Zürcher Unternehmer wurde in Dubai zu Unrecht ins Gefängnis gesteckt. Drei Wochen vegetierte er mit 390 Männern in überfüllten Zellen. Seit vielen Jahren Unternehmer in der Schweiz und den Arabischen Emiraten, hatte er eben in Dubai eingecheckt, ging zur Passkontrolle und zeigte seinen Ausweis. Der Beamte schaute sich das Dokument an, griff zum Telefonhörer, und kurz darauf nahmen ihn drei Uniformierte ohne jede Erklärung fest. Dann wurde er in Handschellen abgeführt. Von der Polizeistation, wo seine Fragen ebenfalls unbeantwortet blieben, wurde er mitten in der Nacht im Kastenwagen ins Al-Rashidiya-Gefängnis gefahren. Man nahm ihm die persönlichen Gegenstände ab und sperrte ihn ins «Loch».

Tatsache ist, daß solche Geschichten hier immer wieder vorkommen. Allerdings ist es ein wenig unverantwortlich, wenn Medien solche Geschichten nur „von einer Seite“ her beschreiben und die inhaftierten Landsleute im Ausland immer als unschuldig präsentieren.
Kleiner Denkanstoß:Der Iraner hat angeblich eine Unterschrift gefälscht und hat damit einen Scheckbetrug begangen. Ich gehe mal davon aus, daß dieser Iraner in Dubai lebt. Dann wäre es schlicht und einfach etwas dämlich, wenn er nach diesem ganzen Betrug noch in Dubai leben würde. Schließlich weiß er ja, was ihn erwartet, wenn er auffliegt. Und spätestens als der Schweizer auf Kaution frei kam, sollte er eigentlich schnellstens das Land verlassen haben. Da dies aber nicht der Fall zu sein scheint, (da es Gerichtsverhandlungen gibt), scheint es so, alls ob an dieser Story einige wichtige Details ausgelassen wurden.

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