Rosenkrieg: Scheich Ahmed Bin Saeed Al Maktoum

Scheich Ahmed Bin Saeed Al Maktoum, inzwischen 51 Jahre alt, ist der Onkel von Dubais Herrscher und den meisten Menschen weltweit als Vorstand der Emirates Fluggesellschaft bekannt. Es ist auch kein Geheimnis, dass Scheich Ahmed seit seiner Jugend ein sehr begehrter Junggeselle war und dass wir alle paar Monate wieder neue Skandalgeschichten über seine Liebschaften zu Ohren bekamen.

Im Juni 2008 hat er dem Druck seiner Familie endlich nachgegeben  und ganz traditionell seine Cousine, Scheicha Mona, geheiratet. Die Heirat zu seiner Cousine kam überraschend, vorallem im Hinblick darauf, dass zwei Monate vor seiner Hochzeit zahlreiche Fotos im Internet die Runde machten, von seinem neugeborenen Sohn mit einer „anderen unbekannten“ Frau, die das Baby in den USA zur Welt brachte. Nivin el-Gamal, die 33jährige Mutter des kleinen Sohnes Saeed, packte nun aus.

Zahlreiche Medien berichten jetzt über ihr Asylgesuch in England, da sie um ihr Leben fürchte.  Die Aegypterin war ihren eigenen Angaben zufolge in einer siebenjährigen Beziehung mit Scheich Ahmed Bin Saeed und sagt, dass sie keinen Kontakt mehr zu ihm habe, seit er erfuhr, daß sie schwanger war. Scheich Ahmed habe sie in einer „geheimen Zeremonie“ in seiner Wohnung in London geheiratet. Der Sohn, der Scheich Ahmed wie aus dem Gesicht geschnitten ist, braucht nun medizinische Pflege und da sie den Vater nicht mehr erreichen kann, ist sie mit der ganzen Story zur Presse gegangen. Lest die ganze Story mit Fotos hier auf the TIMES. (Foto von The Times)

Als ihr Sohn gerade mal zwei Monate war, hat Scheich Ahmed seine Cousine ganz offiziell geheiratet.

Diese Story ist deshalb sehr interessant und von Bedeutung, weil es kein Einzelfall ist. Leider. Die Geschichte erinnert auch fest an die Marokkanerin Bushra, die sich am Ende des Aschenbrödel-Märchens mit ihrem Maktoum-Mann, das Leben genommen hat. Fakt ist leider, daß es viele „geheime Frauen“ oder besser gesagt Liebhaberinnen gibt in den VAE und außerhalb, die von Mitgliedern der Herrscherfamilien Kinder zur Welt gebracht haben. Diese Kinder sind meistens nicht offiziell anerkannt, tragen keinen Herrschertitel und lernen ihre Väter leider oft gar nie kennen. Traurig aber wahr.

Nun kommt die Ironie der Geschichte. Die Ironie ist die, dass Scheich Ahmeds Vater (der damalige Herrscher von Dubai), selber eine Zweitfrau geheiratat hat, die ihm einen Sohn geboren hat (Scheich Ahmed). Scheich Ahmed ist der einzige Sohn seines Vaters und dieser Zweitfrau. Sein Vater ist leider im selben Jahr gestorben, als er geboren war. Die Oeffentlichkeit wusste nichts davon, dass der Herrscher nochmals einen Sohn hatte mit einer „anderen“ Frau. Als Scheich Ahmed nach seinem USA Studium in die VAE zurück kehrte und hier die Leitung von Emirates Airlines in Angriff nahm, haben die meisten Leute ihren Ohren nicht trauen können….Scheich wer? Scheich Ahmed bin Saeed? Scheich Saeed hatte einen Sohn mit einer Zweitfrau?

……in den lokalen Medien bisher KEIN WORT zu diesem Fall. Die internationalen Medien schreiben Zitat: „The Dubai government media office said on Sunday it was unable to comment on Sheikh Ahmed’s behalf.“

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3 Kommentare zu "Rosenkrieg: Scheich Ahmed Bin Saeed Al Maktoum"

  1. sylvia.diettrich@chello.at says:

    Mir ging es so ähnlich, seit 12 Jahren habe ich jeden Tag mit einem Araber gelebt und ich habe geglaubt es ist die große Liebe.
    Ich habe nie nach Geld gefragt oder um irgendetwas gebeten.
    Mein Mann selber Araber – ging nach Dubai – im Jahr 2010 mit dem Kommentar er macht Geschäfte für den Scheich – und er komme in ca. 1-2 Monaten zurück.
    Ich habe bis heute gewartet und ich wurde in der Zwischenzeit für meine Treue und Ehrlichkeit
    800x angelogen und hingehalten – ich wurde vertröstet ich wurde belogen, er ist nicht in Dubai
    er ist in Saudi Arabien, in Bahrain, in Katar, etc. ich hörte alle Ausreden nur nicht die Wahrheit.
    Meine Handys wurden abgesperrt meine PC`s blockiert – nur damit ich niemanden um Hilfe
    bitten konnte.
    Mein Problem war – ich wurde von ihm angerufen, er teilte mir mit er habe Schwierigkeiten und Probleme ich zahlte bereitwillig, den ist ja meine Pflicht „meinen Mann“ zu helfen, nur im Islam zahlt nicht die Frau sondern der Mann.
    Leider musste ich über Umkreisen erfahren, das ich nach 12 Jahren nicht mehr gefragt bin, was mir fast das Herz zerissen hat – es war im egal, im Gegenteil ich hörte von ihm, ich mache ihm das Leben so schwer, ich bin so schwierig – schwierig, für meine Liebe zu meinen Mann – schwierig
    weil ich zu ihm wollte und er das nicht zuließ, was war ich für ihn – eine Gespielin, ein Nichts,
    eine Hure, eine Schlampe, wie demütend das doch ist – ich habe treu gewartet, alles geglaubt was
    er mir erzählt hat, ich habe Woche für Woche gehofft das er zurückkommt, immer wieder verziehen, mich vor Sehnsucht nach Liebe verzehrt, keinen anderen Mann angesehen, nichts, immer nur treu gewartet.
    Und was habe ich davon, er hat ein aufrechtes Sexualleben, ich habe seit 2 1/2 Jahren einen Liebesentzug ich bin am Boden gelegen, weil es mir mein Herz zerrissen hat, für einen Menschen, der mir Theater vorgespielt hat, der mich nebenbei schon vorher vermutlich betrogen hat, wenn ich anrufe, wo ich Kinderstimmen im Hintergrund höre – all das wurde mir verschwiegen, obwohl mir dieser Mann versprochen hat, wir ziehen nach Dubai, wir uns gemeinsam Wohnungen angesehen haben und ich mich gefreut habe – dort hin zu ziehen, für mich war es bereits die 2. Heimat.
    Ich liebte dieses Land, die Menschen etc.
    Heute bin ich so durcheinander, so frustriert, wie gemein ein Mensch sein kann, noch dazu ein isalmischer Mann das ich jetzt an die Öffentlichkeit gehe mit diesem Kommentar und diesem Beitrag, dieses Land hat soviele Paläste voller Geld angestopft, und im Nachbarland sterben Menschen und verhungern, ist das Islam ??
    Heute sehe ich alles aus einer anderen Perspektive – ich sehe nicht nur den Glanz und den Schein – ich sehe auch die Trauer hinter den verschleierten Frauen, ich sehe in ihre Gesichter und stelle fest, fast jede Frau ist erniedrigt und gedemütigt, senkt ihren Blick und ihre Gesichtszüge sind verhermt.
    Wo ist das Lachen, die Fröhlichkeit der Frauen geblieben, keine Frau mit Kopftuch traut sich ihrem Mann zu wiedersprechen aus Angst von ihm verstoßen zu werden, er hat sie ja in der Hand, den nur der Mann verdient das Geld – und wenn sie Glück hat – dann bekommt sie gerademal zu essen.
    Und selber verdienen und arbeiten gehen, das kommt für die Frauen ja nicht in Frage, das ist ja eine Ehrensache des Mannes – er verdient das Geld.
    So muss sie geduldig jeden Tag zu Hause verbringen und warten, bis ihr Mann zu ihr sagt, so jetzt habe ich Lust, jetzt will ich Sex mit dir machen oder ich geh mit dir einkaufen.
    Damit gibt sie sich zufrieden, obwohl ihr Mann nebenbei noch vielleicht 3 andere Frauen besucht und sie die ganze Zeit nur auf ihn warten kann.

    Ich hatte immer eine große Hochachtung vor diesem Glauben – Islam, ich war so naiv das ich dachte,
    die Frau im Islam darf wirklich sehr viel und wird verehrt von ihrem Mann – ja – nur solange ihr Mann keine andere Frau anhimmelt, und das passiert leider sehr oft – ein Muslim ist nicht gleich Muslim.

    Traurig aber wahr – die Männer nehmen sich nur alles was Ihnen gefällt und die Frauen haben zu schweigen, tun sie es nicht so werden sie verstoßen, erlauben sie sich nur die geringste Meinungsäußerung so lässt man sie im Stich und braucht sie nicht mehr.

    Das ist das erbärmliche daran, das ein Mann glaubt, eine Frau besitzen zu können und wenn sich eine Frau nichts gefallen lässt und abwendet – dann ist sie auch noch die Schuldige.

    Ich mußte diese Zeilen schreiben, denn es ist mir passiert – ich wollte nur zu meinen Mann, und damit die Sache für ihn nicht auffliegt hat er mich sogar unten in Dubai versetzt und im Hotelzimmer
    das Telefon absperren lassen, damit ich ja nicht zu unpassender Zeit seine Nummer wähle und vielleicht seine andere Frau abhebt.

    Ich finde es heute erbärmlich und schäbig von einem Mann das er nicht das Rückgrat hat, sich mit seiner Frau zu treffen und die Sache zu klären, das findet er unter seinem Niveau.
    Das ist die natürlichste Sache der Welt – und in diesem Punkt sind auch islamische Männer richtige feige Männer – ganz feig – das hätte ich nie für möglich gehalten!!

    Dies zu meiner Geschichte.
    Und alles was ich versucht habe meinen Mann zu finden und jeden den ich kontaktiert habe – alle haben mich belogen und vertröstet – niemand ist wirklich bereit mir die volle Wahrheit zu sagen.
    Wie erbärmlich ist das für ein islamisches Land – das ich von einer kleinen Frau Angst habe und ihr
    ständig ausweiche und Ausreden erfinde und nicht Manns genug bin – bei der Wahrheit zu bleiben.

    Ich würde am liebesten runterfliegen und meinen Mann zu Gesicht bekommen.
    Nur vielleicht habe ich auf diesem Wege eine Chance: sein Name ist XXXXXXX
    Er befindet sich vermutlich in Abu Dhabi.

    Wenn jemand etwas weiß – ersuche ich um Mitteilung auf meine E-Mail Adresse.

    Dies zu meinem Leben mit einem Araber

    Antworten
    • admin says:

      Hallo,
      obwohl der Kommentar nicht zum Artikel passt…kurz unser Feedback. „DEN“ Araber gibt es genauso
      wenig wie „DEN“ Europäer. Aber Fakt ist, dass man nicht den Islam fuer ein solches Verhalten verantwortlich machen kann, denn im Islam ist eine solche Behandlung von Frauen nicht erlaubt. Aber vielleicht sollten Sie darüber nachdenken, inwiefern Sie selber dazu beigetragen haben, einem Menschen zu erlauben Sie so zu behandeln? Warum geben Sie sich mit so wenig zufrieden? Ein bisschen mehr Selbstbliebe und Selbstachtung waere sicher nicht verkehrt.

      Antworten
  2. Rado says:

    Nun ja, die Geschichte ist doch nicht erstaunlich. Stand nicht ähnliche über Sheikh Ahmed in dem Buch Dubai The Maktoum Story von John M. Smith?

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