Jumeirah Zabeel Saray Hotel

Vor ein paar Tagen waren wir an einer Veranstaltung im Jumeirah Zabeel Saray Hotel auf der Palm Jumeirah. Bei dieser Gelegenheit haben wir einen kleinen Rundgang durch das neue Hotel gemacht. Die neue Anlage befindet sich auf dem Wellenbrecher der Palme, auf der Karte unten mit Gelb gekennzeichnet.

Das Fünfsternehotel gehörte der türkischen Hotelgruppe Rixos und sollte als „Ottoman Palace“ eröffnet werden. Später wurde das Hotel an die Dubai basierte Hotelgruppe Jumeirah verkauft, die es heute auch betreibt. Das Haus wurde dann auf den jetzigen Namen „Jumeirah Zabeel Saray“ umgetauft.

Mit mehr als 400 Zimmern und 38 Villen ist die Anlage beeindruckend in ihrer Größe. Allerdings waren wir anderweitig gar nicht begeistert von diesem Hotel. Weder die Ambiance, noch der mangelhafte Service und vor allem die seltsame, total durchmischte Innendekoration haben uns nicht dazu ermuntert, das Hotel bald wieder einmal zu besuchen. Der Wohlfühl-Faktor war für uns einfach nicht da und dem Hotel fehlt eindeutig ein „Roter Faden“. Man weiß nicht so genau, was es darstellen soll. Teilweise hatten wir den Eindruck, daß die Möbel aus allen Ecken der Welt eingekauft wurden, egal ob sie ins Hotelkonzept passen oder nicht. Auch die Uniformen der Angestelten wären teilweise eher für ein Kostümfest geeignet. Als einzigen Lichtblink empfanden wir das Mehteran Theater, das sich für diverse Shows eignet. Das Hotel fällt auf jeden Fall aus dem Rahmen, wenn man es mit den anderen Jumeirah Hotels vergleicht. Man merkt, daß es nicht von Anfang an von Jumeirah konzipiert wurde. Die Lage ist (bisher) auch nicht so toll, man ist weit weg von der Stadt und umgeben von Baustellen. Ohne Auto bzw. 45-minütige Taxifahrten in die Stadt, ist man total aufgeschmissen.

Die Toiletten waren auch interessant. Obwohl sie optisch schön sind, fanden wir keine einzige Toilette, deren Türe sich schließen ließ. Alle Schlösser sind kaputt und die Armaturen fielen beim leichtesten Handkontakt aus ihren Halterungen.

Hier ein paar Fotos: (die Fotos kann man zur Großansicht anklicken). Die ersten vier Fotos sind vom Mehteran Theater.

 

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