Dubai Ports & P&0 – II

Die Diskussionen um die Übernahme von P&O durch Dubai Ports World nehmen kein Ende.

Auf den Punkt gebracht hat es der Miami Herald in der gestrigen Ausgabe.
Es war uns allen von Anfang an klar, dass es den Amerikanern bei diesem Deal früher oder später ein Dorn im Auge sein „muss“, dass die VAE im Rahmen der Abkommen mit der Arabischen Liga, Israel boykottieren.

Vonwegen Terrorismus, wer 1 1/2 Stunden opfern kann, sollte sich unbedingt dieses Video online anschauen.

 

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3 Kommentare zu "Dubai Ports & P&0 – II"

  1. side nodes says:

    @int25

    Victor Bout ist sicher kein netter Mensch. Sie haben recht, Waffenverkäufer sollte man wirklich nicht zu seinen Gästen zählen. ABER, zur Erinnerung:
    – Die Taliban und Ossama wurden seinerzeit von den USA aufgerüstet um gegen die sowjetische Besatzer zu kämpfen. Mr. Bout war sicherlich gerne behilflich dabei.
    – Daher darf Mr. Bout auch in dem amerikanisch befreiten Afganistan in einer Fluggesellschaft arbeiten und steht heute, wie man Ihrem Posting entnehmen darf, im Vertrag mit dem Pentagon.
    – Damit wären die Gelder die Mr. Bout mit Hilfe der Dubaier Zentralbank angeblich wäscht, demnach schmutziges amerikanisches Geld?

    Handelt also Dubai nicht auch hier als treuer Verbündeter der USA in ihrem nebulösen „Krieg gegen den Terror“?

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  2. side nodes says:

    Dubai Ports wird die Häfen nicht übernehmen. Zu groß war der Druck aus konservativen amerikanischen Kreisen.
    Die Gefahr von terroristischen Anschlägen (gibt es eigentlich auch andere Anschläge?) würde steigen, wenn Sheikh Muhammed und seine Mitarbeiter die Häfen aufkaufen würden. Mit Verlaub, einen größeren Schwachsinn hätte man nicht fabrizieren können. Die USA bleiben damit das Land der Superlative.

    Ich denke, dass die aktuelle Entscheidung bezeichnend ist für die anti-arabische (islamische) Stimmungslage in den USA. Da hilft es den Arabern offenbar auch nicht wenn sie mit Milliarden Dollar winken.
    Ich bin mal gespannt welche politischen Konsequenzen dieser offensichtliche Affront in Dubai und den Emiraten haben wird. Vielleicht hat man auch in Saudi Arabien, Jordanien und anderswo die Entwicklung aufmerksam verfolgt.

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  3. int25 says:

    Hallo aus HAmburg,

    man hört, dass einer der ganz großen Haie im Waffenschiebergeschäft in Dubai seine Basis hat.
    Nach diversen Untersuchungen soll er die Taliban und Osama bin Laden ausgerüstet haben (neben seinen Geschäften im Kongo, Liberia, Angola, Lybien usw.).
    Es geht um Victor Bout, der mit Akkreditierung der afganischen Airline vor allem an der Küste von Sharjar operiert haben soll, und der heute einen Vertrag mit dem Pentagon hat für Luftfrachten im Irak und – nach allem, was man weiss – sein Geld mithilfe der Dubaier Zentralbank wäscht.

    Weiss man darüber auch etwas in Dubai oder ist man dort vorsichtig, seine Nase nicht in Dinge zu stecken, die Einen nichts angehen ?

    http://www.netzeitung.de/spezial/kampfgegenterror/180166.html

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