Die Bedeutung des Freitags im Islam

Der Freitag ist in den Emiraten der erste Tag des Wochenendes. In vielen islamischen Ländern ist der Freitag der Tag, an dem alle frei haben und viele Geschäfte und Büros geschlossen bleiben. Welche Bedeutung hat der Freitag im Islam?

Das arabische Wort für Freitag ist „Jum’a“ (Aussprache: Dschuma’a) was soviel wie „sich mit einer Gruppe versammeln“ bedeutet. Der Freitag ist der Tag, an dem man sich mittags zum Freitagsgebet (Juma’a Gebet) in der Moschee trifft. Das Freitagsgebet in der Moschee ist Pflicht für alle Männer (für Frauen ist es freiwillig aber nicht Pflicht). Es besteht aus einer Predigt des Imams (Chutba) und den darauffolgenden rituellen Gebeten die aus zwei Rakah’s* bestehen. In der vorislamischen Zeit nannte man den Freitag in der arabischen Welt „Arubah“.

Der Islam lehrt, dass Gott seine Schöpfung an einem Freitag vollendete, dem sechsten Tag. An einem Freitag schöpfte er Adam und platzierte ihn im Paradies. Ebenfalls an einem Freitag wurde Adam aus dem Paradies genommen und auf die Erde versetzt. Welche Besonderheiten hat der Freitag noch?
Die letzte Stunde der Menschheit, das jüngste Gericht, soll an einem Freitag beginnen. Zudem gibt es jeden Freitag eine (unbekannte) Stunde, in der Gott die Bitten seiner Gläubigen annimmt und beantwortet.
Am Freitag ist es unter anderem Sunnah (gem. der Ueberlieferung des Propheten Mohammeds saaws) die Sura „Al Kahf“ zu lesen.

In diesem Sinne wünschen wir euch allen einen gesegneten Freitag morgen und ein schöenes Wochenende!

*Rakahs: Eine Rakah besteht aus einer festgelegten Abfolge von Gebeten, begleitet von mehreren Körperstellungen wie stehen, bücken, knien etc.

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