Algen, Phytoplankton und Wale

(Foto: WAM)

Vorgestern hat man in den Gewässern vor Abu Dhabi einen teilweise bereits verwesenen, 9 Meter langen Wal gefunden. Der Brydewal (Balaenoptera edeni) wurde von Abu Dhabi’s Umweltagentur, EAD, entfernt. Ausgewachsene Brydewale erreichen eine Länge von ca. 16 Metern und ein Gewicht von rund 20 Tonnen.

Wale ernähren sich hautpsächlich von Phytoplankton oder von anderen Tieren, die sich ebenfalls von Phytoplankton ernähren. Wenn Phytoplankton nicht mehr exisiteren kann in einem Gewässer, stirbt nach und nach die Ernährungskette ab. Aber wie kann Phytoplankton „absterben“? Durch Algeninvasionen, wie kürzlich berichtet. Phytoplankton ist zudem hautpsächlich für die Sauerstoffversorgung der Meere verantwortlich. Wer jetzt denkt… „Das Meer ist doch immer an der frischen Luft, also hat es doch auch sicher ausreichend Sauerstoff?!“ …….der Sauerstoff muss aber auch in die Tiefsee gelangen, also in Tiefen von mehreren Kilometern, um die dort lebenden Organismen zu versorgen. Und genau deshalb sind Algeninvasionen so problematisch, weil sie das befallene Gewässer im wahrsten Sinne des Wortes ersticken.

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